WARUM LESEN SIE MICH
Unabhängig. Direkt. Parteilos.
Analysen und Kommentare zu Politik, Medien und gesellschaftlichen Entwicklungen – unabhängig und dokumentiert.
Schützenswerte Quellen, bedrohte Landschaften
Wie viel Natur darf für Windkraft geopfert werden? Eine Frage des Umwelt- und Trinkwasserschutzes.
TESTIMONIALS
Geplanter Windpark Ottenberg Buchenbach
Aufforderung zur vollständigen Offenlegung, Neubewertung und Unterlassung weiterer Vorfestlegungen Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Sorge, wachsendem Unverständnis und mittlerweile auch erheblichem Misstrauen nehme ich zur Kenntnis, dass auf dem Otten beziehungsweise Ottenberg auf Gemarkung Buchenbach erneut ein Windkraftprojekt mit bis zu fünf Windenergieanlagen vorangetrieben werden…
RKI-Protokolle: Ärzte kriminalisiert
Corona-Enquete-Kommissionen offenbaren massive Widersprüche zwischen internen RKI-Einschätzungen, politischen Aussagen und der strafrechtlichen Verfolgung von Ärzten wegen Maskenattesten und Telemedizin. OFFENER BRIEF An den Deutschen Bundestag,die Landtage,die Gesundheits- und Justizministerien,die Ärztekammern,sowie an Presse und Öffentlichkeit Sehr geehrte Damen und Herren, nach den…
Haushalt 2026 der Gemeinde Kirchzarten
Öffentliche Stellungnahme zum Haushalt 2026 der Gemeinde Kirchzarten Kirchzarten plant Millionenfehlbeträge – Bürger haben Anspruch auf Transparenz und eine ehrliche Debatte Mit der Veröffentlichung der Haushaltssatzung 2026 liegen die finanziellen Planungen der Gemeinde Kirchzarten offen auf dem Tisch. Wer die Zahlen aufmerksam liest, erkennt schnell: Die finanzielle Lage der Gemeinde bleibt…
Zwischen Klimapolitik und Naturzerstörung
Grün-Schwarz verschärft den Konflikt um Wald und Landschaft durch den Abbau von Kontrollmechanismen Der neue grün-schwarze Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg wird von der Landesregierung als modernes Zukunftsprogramm verkauft. Betrachtet man jedoch die konkreten Aussagen zum Ausbau der Windenergie, entsteht ein völlig anderes Bild. Hinter Begriffen wie „Beschleunigung“, „Digitalisierung“,…
Stegen zwischen Windkraftausbau & Naturschutz
Offene Umweltfragen trotz laufender Rodungen Mit wachsender Sorge verfolgen zahlreiche Bürger die aktuellen Beschlüsse und Aussagen aus der Gemeinderatssitzung vom 28. April 2026 zum Windkraftprojekt am Brombeerkopf. Während bereits erfolgte Rodungen, kommende bauvorbereitende Maßnahmen sowie die geplante Errichtung der Anlagen ab 2027 nahezu wie ein gewöhnliches Infrastrukturprojekt behandelt…
Zeit für ehrliche Klimapolitik
IPCC rückt vom Extrempfad ab – W eniger Katastrophe, mehr Realität Die aktuelle Entwicklung in der internationalen Klimamodellierung markiert einen bemerkenswerten Wendepunkt. Über Jahre hinweg wurde das extreme Emissionsszenario RCP8.5 beziehungsweise sein Nachfolger SSP5-8.5 in Politik, Medien, Behördenprognosen, Klimaklagen und Risikomodellen als drastische Zukunftsfolie verwendet. Genau…
Faschismus als Begriff
und die Frage nach Gleichrichtung in Deutschland Warum historische Präzision notwendig ist, bevor man aktuelle Entwicklungen bewertet Der Begriff „Faschismus“ gehört zu den am stärksten aufgeladenen politischen Begriffen überhaupt. Umso wichtiger ist es, ihn zunächst sauber zu definieren, bevor er auf heutige Verhältnisse übertragen wird. Historisch geht er auf die italienischen „fasci“ zurück –…
Windkraft im Südwesten oft nicht wirtschaftlich
Ökostrom-Projektentwickler Lukas Schuwald erklärt, warum Windkraftprojekte im Südwesten oft wirtschaftlich kaum umsetzbar sind. Hintergründe zum Standort Illenberg. Die jüngsten Informationen aus der Veranstaltung des Arbeitskreises Klimaschutz in Au am 11. März 2026 sowie die Entscheidung, den Standort Illenberg nicht weiter zu verfolgen , werfen ein aufschlussreiches Licht auf die derzeitige…
Windkraft ohne Subventionen? Ein Mythos.
Während die Branche selbst höhere Förderungen fordert, sollen rund um Stegen neue Anlagen am Bromberkopf, Hornbühl, Streckereck und Roßkopf entstehen. Der derzeitige Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg wirft grundlegende Fragen zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit und zur energiepolitischen Steuerung dieses Systems auf. Immer deutlicher zeigt sich, dass große Teile der Windenergiebranche…
Windkraft: Flächenquote vor Schutzgütern?
Rechtsstaatliche Planung statt ideologischer Flächenjagd Die öffentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Regionalverbands Südlicher Oberrhein zur zweiten Offenlage der Teilfortschreibung „Windenergie“ am 26. Februar 2026 hat eines deutlich gemacht: Das politisch vorgegebene Zwei-Prozent-Flächenziel für Windenergie prägt das Verfahren stärker als eine tatsächlich ergebnisoffene Abwägung der…
Windkraft am Roßkopf: 2 ersetzt – 5 geplant
Repowering wurde angekündigt. Heraus kommt ein massiver Ausbau – mit offenen Fragen zu Wirtschaftlichkeit, Rückbau und Landschaftsraum. Mit der Inbetriebnahme zweier neuer Windenergieanlagen am Roßkopf und der Genehmigung von drei weiteren Großanlagen am Südhang verändert sich die Dimension des Projekts grundlegend. Aus dem ursprünglich kommunizierten Austausch von vier Altanlagen gegen zwei…
Friedrich Merz fordert Klarnamen im Netz
Aber wo bleibt die Transparenz der Macht? Wer Bürger zur Offenlegung zwingt, muss zuerst Parteispenden, Lobbykontakte und milliardenschwere Entscheidungswege vollständig offenlegen. Wenn über eine Klarnamenpflicht im Internet gesprochen wird, wird das meist mit Verantwortung, Anstand und der Bekämpfung von Hass begründet. So auch von Friedrich Merz. Die Botschaft ist klar: Wer im digitalen Raum…
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Politik ohne Parteibuch. Verantwortung. Heimat.

Ich schreibe unter meinem eigenen Namen, weil öffentliche Argumente öffentliche Verantwortung verlangen. Diese Seite ist kein Ort für Parolen, Kampagnen oder Lagerdenken, sondern für Beobachtungen, Recherchen, überprüfbare Fakten und Fragen, die gestellt werden müssen – gerade dann, wenn sie unbequem sind.
Wer hier liest, wird Zustimmung finden, Widerspruch, vielleicht auch Verärgerung. Das ist kein Problem, sondern Ausdruck einer offenen Gesellschaft. Demokratie lebt nicht von Einigkeit, sondern von der Möglichkeit, unterschiedliche Positionen öffentlich zu vertreten und kritisch zu hinterfragen.
Dass Positionen nicht unwidersprochen bleiben, ist selbstverständlich. Dass Kritik nicht immer sachlich, fair oder wohlwollend geäußert wird, ebenfalls. Diese Seite entsteht nicht trotz dieses Gegenwinds, sondern mit ihm. Ich nehme zur Kenntnis, dass es Stimmen gibt, die meine Arbeit ablehnen, delegitimieren oder persönliche Angriffe an die Stelle inhaltlicher Auseinandersetzung setzen. Das ändert jedoch nichts an einer einfachen Tatsache: Argumente werden nicht dadurch falsch, dass man ihren Urheber diskreditiert.
Mich interessiert nicht, wer zu welchem Lager gehört, sondern was gesagt, behauptet, beschlossen oder verschwiegen wird – und welche Folgen dies für Bürger, Gemeinden, Landschaften und den öffentlichen Raum hat. Ich beobachte, dokumentiere, ordne ein und widerspreche dort, wo politische Narrative, wirtschaftliche Interessen oder ideologische Gewissheiten an die Stelle überprüfbarer Tatsachen treten.
Ich verstehe Kritik nicht als Angriff auf Demokratie, sondern als ihren notwendigen Bestandteil. Eine Gesellschaft, die kritische Fragen nur noch dann akzeptiert, wenn sie in das gewünschte Weltbild passen, verliert ihre Fähigkeit zur Selbstkorrektur. Gerade deshalb halte ich unabhängige Beobachtung, öffentliche Dokumentation und offene Debatte für unverzichtbar.
Diese Texte sind kein Aufruf zur Gefolgschaft. Sie sind ein Angebot zur Auseinandersetzung. Wer anderer Meinung ist, darf sie haben. Wer widerspricht, soll es begründen. Wer Fehler findet, soll sie benennen. Wer jedoch glaubt, Diskussionen durch Etiketten, moralische Überhöhung oder persönliche Zuschreibungen beenden zu können, liefert meist unfreiwillig den stärksten Beleg dafür, warum unabhängige Stimmen notwendig bleiben.
Ich beanspruche keine Unfehlbarkeit. Aber ich beanspruche das Recht, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu dokumentieren und Positionen kritisch zu hinterfragen – unabhängig davon, ob sie von Regierungen, Parteien, Medien, Unternehmen, Verbänden oder gesellschaftlichen Mehrheiten vertreten werden.
Adrian Kempf
Kirchzarten im Dreisamtal
Wenn Kritik zur Zuschreibung wird
Anmerkungen zu politischer Etikettierung, medialer Verantwortung und der Freiheit öffentlicher Debatten
