WARUM LESEN SIE MICH

Unabhängig. Direkt. Parteilos.

Analysen und Kommentare zu Politik, Medien und gesellschaftlichen Entwicklungen – unabhängig und dokumentiert.

Schützenswerte Quellen, bedrohte Landschaften

Wie viel Natur darf für Windkraft geopfert werden? Eine Frage des Umwelt- und Trinkwasserschutzes.

TESTIMONIALS

„Der Ottenberg steht exemplarisch für eine Entwicklung, die viele Bürger zunehmend fassungslos macht: Standorte, die früher wegen Landschaftsschutz, Artenschutz und ökologischer Konflikte als ungeeignet galten, sollen plötzlich doch bebaut werden. Nicht weil die Natur weniger schützenswert geworden wäre, sondern weil politische Ziele und wirtschaftliche Interessen heute offenbar höher gewichtet werden als früher. Wer einen derart sensiblen Schwarzwaldhöhenzug für einige Windkraftanlagen industrialisieren will, muss erklären, warum die damaligen Schutzgründe heute keine Rolle mehr spielen sollen. Solange diese Antwort fehlt, bleibt der Eindruck bestehen, dass hier nicht die Natur geschützt, sondern die Natur geopfert wird.“

Adrian Kempf

„Die veröffentlichten RKI-Protokolle und die Aussagen der Corona-Enquete-Kommissionen werfen aus meiner Sicht fundamentale Fragen zur Rechtsstaatlichkeit während der Corona-Zeit auf. Besonders erschütternd ist der Umgang mit Ärzten, die individuelle Risiken bewerteten, Atteste ausstellten oder telemedizinisch arbeiteten — und dafür kriminalisiert wurden, obwohl interne Erkenntnisse des RKI offenbar deutlich differenzierter waren als die öffentliche Darstellung. Eine ehrliche Aufarbeitung ist längst überfällig.“

Adrian Kempf

„Die aktuelle grün-schwarze Politik in Baden-Württemberg verstärkt bei vielen Bürgern den Eindruck, dass der Ausbau der Windkraft zunehmend über Natur-, Landschafts- und Artenschutz gestellt wird. Gerade bei tiefgreifenden Eingriffen in Wälder und sensible Mittelgebirgsräume braucht es jedoch transparente Verfahren, unabhängige Prüfungen und echte Bürgerbeteiligung. Kritik und berechtigte Sorgen dürfen nicht als Störfaktor behandelt werden, sondern sind ein wichtiger Bestandteil demokratischer Kontrolle.“

Adrian Kempf

„Die Debatte um die geplanten Windkraftanlagen am Brombeerkopf in Stegen geht längst weit über reine CO₂-Fragen hinaus. Immer stärker rücken Umwelt-, Haftungs- und Langzeitfolgen in den Fokus, die bislang kaum öffentlich diskutiert werden – von Rotorabrieb, Mikroplastik und PFAS bis hin zu Rückbau, Renaturierung sowie möglichen Belastungen für Wasser, Wildtiere, Wildfleisch und Nahrungsketten. Gerade im sensiblen Natur- und Waldraum des Dreisamtals stellen sich zunehmend grundlegende Fragen zu Vorsorgeprinzip, Transparenz, Verhältnismäßigkeit und der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.“

Adrian Kempf

„Das häufig zitierte Klimaszenario RCP8.5 war ursprünglich als Extremfall gedacht, wurde in der öffentlichen Debatte jedoch oft wie ein realistischer Entwicklungspfad behandelt. Anhand wissenschaftlicher Quellen und aktueller Modellanpassungen wird nachvollziehbar dargelegt, warum dieses Szenario heute als wenig wahrscheinlich gilt und welche Konsequenzen sich daraus für politische Entscheidungen und rechtliche Bewertungen ergeben. Besonders überzeugend ist die Darstellung, wie aus Modellannahmen konkrete Maßnahmen abgeleitet wurden und warum diese nun kritisch überprüft werden sollten.“

Adrian Kempf

„Die aktuelle Diskussion um neue Windkraftanlagen im Schwarzwald zeigt ein grundlegendes Problem unserer Energiepolitik. Wenn selbst die Branche höhere Subventionen fordert, weil Projekte sonst wirtschaftlich nicht tragfähig sind, sollte man innehalten. Der Ausbau rund um Bromberkopf, Hornbühl und Roßkopf betrifft eine der sensibelsten Kulturlandschaften Süddeutschlands – und verdient eine ehrliche, sachliche und wirtschaftlich fundierte Debatte.“

Adrian Kempf

„Am Roßkopf wird nicht nur modernisiert – es wird massiv ausgebaut. Zwei ersetzen vier, drei weitere kommen hinzu. Am Ende stehen fünf Anlagen mit bis zu 250 Metern Höhe in einem sensiblen Waldgebiet. Wer das als reine Optimierung verkauft, blendet zentrale Fragen aus: Netzstabilität, fehlende Speicher, ökologische Eingriffe und langfristige Folgekosten. Eine ehrliche Debatte braucht Transparenz – keine Symbolpolitik.“

Adrian Kempf

Demokratie ohne Parteien ist kein Traum, sondern eine ernsthafte Reformidee. Dieses Modell stellt den Bürger wieder ins Zentrum, begrenzt Macht durch Transparenz und Rotation und löst politische Abhängigkeiten auf. Verantwortung wird personalisiert, Entscheidungen nachvollziehbar gemacht und Korruptionsanfälligkeit strukturell reduziert. Ein klarer, mutiger Ansatz für eine Republik, in der der Souverän nicht zuschaut, sondern dauerhaft mitgestaltet.

Adrian Kempf

„Das Grundgesetz kennt keinen Richterstaat und keine frei schwebende Zukunftsverwaltung von Freiheit. Freiheitsrechte sind ihrem Wesen nach Abwehrrechte gegen den Staat – sie stehen nicht unter politischem Haushaltsvorbehalt und sind nicht als Ressource zu verteilen. Sobald Gerichte beginnen, Freiheitskontingente zu definieren und sie an prognostische Modelle zu knüpfen, verschiebt sich die verfassungsrechtliche Ordnung vom Parlament hin zur Judikative. Eine solche Entwicklung mag gut gemeint sein – sie bleibt dennoch ein Bruch mit der freiheitlichen Architektur unseres Grundgesetzes.“

Adrian Kempf

Geplanter Windpark Ottenberg Buchenbach

Aufforderung zur vollständigen Offenlegung, Neubewertung und Unterlassung weiterer Vorfestlegungen Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Sorge, wachsendem Unverständnis und mittlerweile auch erheblichem Misstrauen nehme ich zur Kenntnis, dass auf dem Otten beziehungsweise Ottenberg auf Gemarkung Buchenbach erneut ein Windkraftprojekt mit bis zu fünf Windenergieanlagen vorangetrieben werden…

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RKI-Protokolle: Ärzte kriminalisiert

Corona-Enquete-Kommissionen offenbaren massive Widersprüche zwischen internen RKI-Einschätzungen, politischen Aussagen und der strafrechtlichen Verfolgung von Ärzten wegen Maskenattesten und Telemedizin. OFFENER BRIEF An den Deutschen Bundestag,die Landtage,die Gesundheits- und Justizministerien,die Ärztekammern,sowie an Presse und Öffentlichkeit   Sehr geehrte Damen und Herren, nach den…

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Haushalt 2026 der Gemeinde Kirchzarten

Öffentliche Stellungnahme zum Haushalt 2026 der Gemeinde Kirchzarten Kirchzarten plant Millionenfehlbeträge – Bürger haben Anspruch auf Transparenz und eine ehrliche Debatte Mit der Veröffentlichung der Haushaltssatzung 2026 liegen die finanziellen Planungen der Gemeinde Kirchzarten offen auf dem Tisch. Wer die Zahlen aufmerksam liest, erkennt schnell: Die finanzielle Lage der Gemeinde bleibt…

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Zwischen Klimapolitik und Naturzerstörung

Grün-Schwarz verschärft den Konflikt um Wald und Landschaft durch den Abbau von Kontrollmechanismen Der neue grün-schwarze Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg wird von der Landesregierung als modernes Zukunftsprogramm verkauft. Betrachtet man jedoch die konkreten Aussagen zum Ausbau der Windenergie, entsteht ein völlig anderes Bild. Hinter Begriffen wie „Beschleunigung“, „Digitalisierung“,…

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Stegen zwischen Windkraftausbau & Naturschutz

Offene Umweltfragen trotz laufender Rodungen Mit wachsender Sorge verfolgen zahlreiche Bürger die aktuellen Beschlüsse und Aussagen aus der Gemeinderatssitzung vom 28. April 2026 zum Windkraftprojekt am Brombeerkopf. Während bereits erfolgte Rodungen, kommende bauvorbereitende Maßnahmen sowie die geplante Errichtung der Anlagen ab 2027 nahezu wie ein gewöhnliches Infrastrukturprojekt behandelt…

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Zeit für ehrliche Klimapolitik

IPCC rückt vom Extrempfad ab – W eniger Katastrophe, mehr Realität Die aktuelle Entwicklung in der internationalen Klimamodellierung markiert einen bemerkenswerten Wendepunkt. Über Jahre hinweg wurde das extreme Emissionsszenario RCP8.5 beziehungsweise sein Nachfolger SSP5-8.5 in Politik, Medien, Behördenprognosen, Klimaklagen und Risikomodellen als drastische Zukunftsfolie verwendet. Genau…

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Faschismus als Begriff

und die Frage nach Gleichrichtung in Deutschland Warum historische Präzision notwendig ist, bevor man aktuelle Entwicklungen bewertet Der Begriff „Faschismus“ gehört zu den am stärksten aufgeladenen politischen Begriffen überhaupt. Umso wichtiger ist es, ihn zunächst sauber zu definieren, bevor er auf heutige Verhältnisse übertragen wird. Historisch geht er auf die italienischen „fasci“ zurück –…

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Windkraft im Südwesten oft nicht wirtschaftlich

Ökostrom-Projektentwickler Lukas Schuwald erklärt, warum Windkraftprojekte im Südwesten oft wirtschaftlich kaum umsetzbar sind. Hintergründe zum Standort Illenberg. Die jüngsten Informationen aus der Veranstaltung des Arbeitskreises Klimaschutz in Au am 11. März 2026 sowie die Entscheidung, den Standort Illenberg nicht weiter zu verfolgen , werfen ein aufschlussreiches Licht auf die derzeitige…

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Windkraft ohne Subventionen? Ein Mythos.

Während die Branche selbst höhere Förderungen fordert, sollen rund um Stegen neue Anlagen am Bromberkopf, Hornbühl, Streckereck und Roßkopf entstehen. Der derzeitige Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg wirft grundlegende Fragen zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit und zur energiepolitischen Steuerung dieses Systems auf. Immer deutlicher zeigt sich, dass große Teile der Windenergiebranche…

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Windkraft: Flächenquote vor Schutzgütern?

Rechtsstaatliche Planung statt ideologischer Flächenjagd Die öffentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Regionalverbands Südlicher Oberrhein zur zweiten Offenlage der Teilfortschreibung „Windenergie“ am 26. Februar 2026 hat eines deutlich gemacht: Das politisch vorgegebene Zwei-Prozent-Flächenziel für Windenergie prägt das Verfahren stärker als eine tatsächlich ergebnisoffene Abwägung der…

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Windkraft am Roßkopf: 2 ersetzt – 5 geplant

Repowering wurde angekündigt. Heraus kommt ein massiver Ausbau – mit offenen Fragen zu Wirtschaftlichkeit, Rückbau und Landschaftsraum. Mit der Inbetriebnahme zweier neuer Windenergieanlagen am Roßkopf und der Genehmigung von drei weiteren Großanlagen am Südhang verändert sich die Dimension des Projekts grundlegend. Aus dem ursprünglich kommunizierten Austausch von vier Altanlagen gegen zwei…

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Friedrich Merz fordert Klarnamen im Netz

Aber wo bleibt die Transparenz der Macht? Wer Bürger zur Offenlegung zwingt, muss zuerst Parteispenden, Lobbykontakte und milliardenschwere Entscheidungswege vollständig offenlegen. Wenn über eine Klarnamenpflicht im Internet gesprochen wird, wird das meist mit Verantwortung, Anstand und der Bekämpfung von Hass begründet. So auch von Friedrich Merz. Die Botschaft ist klar: Wer im digitalen Raum…

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Politik ohne Parteibuch. Verantwortung. Heimat.

Porträt von Adrian Kempf aus Kirchzarten im Dreisamtal, Autor unabhängiger Analysen zu Politik, Medien, Naturschutz und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Ich schreibe unter meinem eigenen Namen, weil öffentliche Argumente öffentliche Verantwortung verlangen. Diese Seite ist kein Ort für Parolen, Kampagnen oder Lagerdenken, sondern für Beobachtungen, Recherchen, überprüfbare Fakten und Fragen, die gestellt werden müssen – gerade dann, wenn sie unbequem sind.

Wer hier liest, wird Zustimmung finden, Widerspruch, vielleicht auch Verärgerung. Das ist kein Problem, sondern Ausdruck einer offenen Gesellschaft. Demokratie lebt nicht von Einigkeit, sondern von der Möglichkeit, unterschiedliche Positionen öffentlich zu vertreten und kritisch zu hinterfragen.

Dass Positionen nicht unwidersprochen bleiben, ist selbstverständlich. Dass Kritik nicht immer sachlich, fair oder wohlwollend geäußert wird, ebenfalls. Diese Seite entsteht nicht trotz dieses Gegenwinds, sondern mit ihm. Ich nehme zur Kenntnis, dass es Stimmen gibt, die meine Arbeit ablehnen, delegitimieren oder persönliche Angriffe an die Stelle inhaltlicher Auseinandersetzung setzen. Das ändert jedoch nichts an einer einfachen Tatsache: Argumente werden nicht dadurch falsch, dass man ihren Urheber diskreditiert.

Mich interessiert nicht, wer zu welchem Lager gehört, sondern was gesagt, behauptet, beschlossen oder verschwiegen wird – und welche Folgen dies für Bürger, Gemeinden, Landschaften und den öffentlichen Raum hat. Ich beobachte, dokumentiere, ordne ein und widerspreche dort, wo politische Narrative, wirtschaftliche Interessen oder ideologische Gewissheiten an die Stelle überprüfbarer Tatsachen treten.

Ich verstehe Kritik nicht als Angriff auf Demokratie, sondern als ihren notwendigen Bestandteil. Eine Gesellschaft, die kritische Fragen nur noch dann akzeptiert, wenn sie in das gewünschte Weltbild passen, verliert ihre Fähigkeit zur Selbstkorrektur. Gerade deshalb halte ich unabhängige Beobachtung, öffentliche Dokumentation und offene Debatte für unverzichtbar.

Diese Texte sind kein Aufruf zur Gefolgschaft. Sie sind ein Angebot zur Auseinandersetzung. Wer anderer Meinung ist, darf sie haben. Wer widerspricht, soll es begründen. Wer Fehler findet, soll sie benennen. Wer jedoch glaubt, Diskussionen durch Etiketten, moralische Überhöhung oder persönliche Zuschreibungen beenden zu können, liefert meist unfreiwillig den stärksten Beleg dafür, warum unabhängige Stimmen notwendig bleiben.

Ich beanspruche keine Unfehlbarkeit. Aber ich beanspruche das Recht, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu dokumentieren und Positionen kritisch zu hinterfragen – unabhängig davon, ob sie von Regierungen, Parteien, Medien, Unternehmen, Verbänden oder gesellschaftlichen Mehrheiten vertreten werden.

Adrian Kempf
Kirchzarten im Dreisamtal

Wenn Kritik zur Zuschreibung wird

Anmerkungen zu politischer Etikettierung, medialer Verantwortung und der Freiheit öffentlicher Debatten

Symbolbild zu Medienkritik und Meinungsfreiheit: Schreibtisch mit Dokumenten, Rechercheunterlagen und Quellen, während politische Etiketten und Zuschreibungen im Hintergrund verschwimmen.